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Quellen:
-Adelslexicon der Preußischen Monarchie,
das dargebotene Material wurde von Leopold von Ledebur zusammengetragen und 1855 veröffentlicht.

Berücksichtigung fanden die Adelsgeschlechter Preußens, unter Auslassung der vor dem 17. Jahrhundert erloschenen und der Fürstlichen oder noch ranghöheren Familien

-Leitfaden für Ortchronisten in Brandenburg,
-Deutsche Adelsproben aus dem Deutschen Ordens-Central-Archive von Leopold Nedopil, 1. Band Wien, 1868, Adelsfamilie aus dem Neuen Allgemeinen Deutschen Adelslexikon (1859/1870)

-Heimatverein Calbe

-Landesarchiv Sachsen-Anhalt

Der Stammsitz der von Hohendorf, lag in Hondorp bei Neugattersleben.

 

In vielen Orten, des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt, gab es Namentliche Erwähnungen.

-1145 Volrad von Hondorp als Lehnsträger des Erzstiftes und der Dompropstei Magdeburg

-Das Dorf Hohendorf [Calbe] lag auf und am hohen Ufer der Saale. Urkundlich nachgewiesen zw. 1185 und 1492. Die Grundmauern der ehemaligen Kirche dienen heute als Grundmauern eines Wohnhauses. Bei Ausschachtungsarbeiten wurden mehrere Skelettreste und damit der ehemalige Friedhof gefunden. Neben der ehemalige Kirche befinden sich heute massive Fundamente, die zu einer Burg gehört haben müssen.

Der Ort Hohendorf [Calbe] mit seiner Fährstelle über die Saale war ein wichtiger Übergang für die Fuhrleute. Der Saaleübergang bei Hohendorf mittels Kahn oder Fähre ist schon seit 1268 urkundlich nachweisbar

-1205.28.02 wird ein Ort Hondorp an der Bode genannt [Neugattersleben]

-1289.13.07 Erzbischof Erich von Magdeburg schenkt den Brüdern vom Deutschen Orden 1 Manse und 1 Weinberg in Hondorf [Calbe]

-Um 1330 mögen die "von Hohendorf" Besitzer des Rittergutes von Calbe gewesen sein, schreibt der Chronist Max Dietrich 1906

-1353 Ritter Günther von Hohendorf sitzt als Vasall der Askanier auf Pouch [bei Bitterfeld]

-1399 hatten die Hohendorfs, in Hohendorf bei Neugattersleben, wie die Lehnbücher des Erzstifts Magdeburg ergeben, noch Grundbesitz

-1463, 1477 und 1509 wird der Ort Dessau erwähnt

-1492 wird die Kirche [Hohendorf bei Calbe]nochmal erwähnt. Sie ist damals von den Bewohnern, des nun wüsten Dorfes, noch genutzt worden

-"Das Geschlecht der von Gröben..., bildete mit dem Geschlecht derer von Sachs..., und dem von Hohendorf eine Familieneinheit". Das ähnliche, alte ehrwürdige Wappenzeichen haben die Hohendorfs und Sachs von altersher mit geringen Abweichungen beibehalten

-1609-1737 Lehnsakte derer Hondorfs über drei Hufen Landes in Giebichensteiner und Hallescher Flur und in Diemitzer Mark

-In einem Bericht vom 16.10.1699, vermutlich an die Regierung in Magdeburg, steht geschrieben: "... von der Hohendorffschen Stätte [Calbe] keine eintzige Anzeigung außer einem grünen Hügel... vermutlich (die Häuser) alle der Erde gleichgemacht

Im 15. Jahrhundert erlosch die Magdeburger Linie

 

 

 

 

Am Ende des 13.- Anfang 14. Jahrhundert breitete sich das Geschlecht derer "von Hohendorf" nach der Mark Brandenburg aus.

 

Namentliche Erwähnungen im heutigen Brandenburg, fand ich in folgenden Orten.

Kr. Calau - Stradow 1450

Kr. Cüstrin - Sachsendorf 1589

Kr. Lebus - Diedersdorf 1782, Falkenhagen 1467 - 1767, Görisdorf 1492, Jahnsfelde 1570, Markendorf 1440, Müllrose 1432, Pillgram 1431, Quilitz (Neu-Hardenberg) 1427 - 1432, Treblin 1570, Trebnitz 1427, Wohrin 1451 - 1767

Kr. Nieder-Barnim - Schönebeck 1450, Haselberg 1375

Kr. Angermünde - Bruchhagen 1660

Kr. Storkow-Beeskow - Storkow 1587, Stremmen 1436

Kr. Teltow - Krummensee 1568 - 1614, Mittenwalde 1583 - 1614

im Schweinitzischen und Liebenwerdischen im 16. und 17. Jahrhundert - Falkenberg und Ledin

 

 


Die Ausbreitung derer "von Hohendorf"
Bei der geographischen Einteilung, habe ich mich an die heutigen Grenzen gehalten. Zum einen, da sich die Grenzen in 800 Jahren öfters geändert haben aber auch um es aus heutiger Sicht anschaulicher zu machen.

Seit 1338 war das Geschlecht derer von Hohndorf im Land Lebus begütert und  in Falkenhagen ansässig.

Im Land Lebus besasen die von Hohendorf u.a. Falkenhagen (ab 1472 für 300 Jahre), Körnen, Stremmen (bis 08.06.1441 Besitzer Heinrich Hondorffe), Worin

 

1492 wurde Jacob von Hohndorf zusätzlich mit dem Dorf Worin belehnt.

1578 wurden Georg und Albrecht von Hohndorf mit dem gesamten Städtchen Falkenhagen belehnt.

1745 legte  Georg Abraham von Hohndorf außerhalb des Ortes im Felde das Vorwerk "Regen Mantel" an,

1751 das Vorwerk "Helenen Ruh" und

1756 das Vorwerk "Georgenthal".

1763 erfolgte die Separation in Gutsbezirk und Gemeindebezirk,

1772+ Georg Abraham von Hohendorf  aus dem Hause Wohrin, welcher 1757 Commandeur der von den Ständen in Pommern errichteten Nationalhusaren geworden war oo NN von Wedel aus dem Hause Falkenhagen

1774 ging der Gutsbesitz  (Falkenhagen und Worin) an  den Legationsrat J.A. von Jungk und

1779 an Franz Alexander von Kleist.

Attest des O. W., C. W. und W. F. von Hohendorf über das Wappen der Familie
Hohendorf, ferner dass Barbara von Hohendorf, Gemalin des Georg von Kleist, eine Tochter des
Caspar von Hohendorf und der Barbara von Gattenhofen war. Barbara von Hohendorf, geb.
1579, verm. 1599, + den 27. Mai 1649. Kinder: Werner, Ewald und Elisabeth von Kleist. Cop.
vid. de dato den 12. Februar 1766.

Attest des Ewald Georg, Georg Ernst, Heinrich Werner und Bogislaff Heinrich von Kleist
über das Wappen der Familie von Kleist, ferner daas Peter von Kleist, Sohn des Wilhelm von
Kleist, mit Ursula von Kleist, Tochter des Magnus von Kleist, vermält war. Sohn: Peter von
Kleist. Georg von Kleist war verm. mit Barbara von Hohendorf. Kinder: Werner und Ewald von
Kleist. Werner von Kleist war verm. mit Maria Elisabeth von Horn. Tochter: Ida Reichmuth von
Kleist. Ida Reichmuth von Kleist war verm. mit Wilhelm Christian von Kleist. Sohn: Ewald
Freiherr von Kleist geb. 1667. Cop. vid. de dato 31. Mai 1765.

Margarete von Hohendorf, Äbtissin im Kloster Altfriedland. Die Äbtissinnen stammten überwiegend aus adligen Familien ihrer Klosterregionen.

Ende des 13. Anfang des 14. Jahrhunderts wendete sich das Geschlecht in die sächsische Churlande.

Schmerkendorf 1572 - 1858 Aus einem Vorwerk hervorgegangenes Mannlehngut, bis 1833 in einer Hand mit dem Vorwerk/Rittergut Falkenberg
Besitzer: von Hondorff (mind. 1542–1631); von Nischwitz (1631–1637); Felgenhauer (1639–1643); von Dachröden (1657–1719); von Zaschnitz (1719–1748); Freiherr/Graf von Hohent-hal (1748–1834); Clingestein (1834–1850); Flemming (ab 1850).
Die Allodifikation des Gutes erfolgte 1848.

Nach Gauhe (1681-1755, deutscher Genealoge und Historiker) war Christoph Sigmund von Hohendorff kursächs. Geh.-Rath, unter den kursächs. Abgesandten, welche 1686 dem Wahltage des röm. Königs Joseph I. zu Augsburg beiwohnten

Diese Tafeln sind in der  Kirche „St. Marien auf dem Berge“ zu Boitzenburg (Uckermark)

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Grabplatten der Familie von Hoendorff in der Kirche von Falkenhagen

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